Im heutigen Topspiel gegen den bisherigen Tabellenführer SG König konnte sich eine formstarke Truppe (3x Italien, 2x Frankreich, 1x Kolumbien, 1x Kuba, 2x Deutschland, 1x Kamerun) erfolgreich durchsetzen.

Das erste Spiel an diesem Samstag zwischen den beiden Punktgleichen Kontrahenten war zur Freude aller Beteiligten mal wieder ein Spiel auf Rasen. Letzterem war allerdings anzusehen, dass es an den spielfreien Tagen einen neuen Zuschauerrekord, nämlich durch Maulwürfe, gegeben haben muss.

Das Spiel begann mit ca. zehnminütiger Verspätung, zu neunt warteten die tapferen Viribi verzweifelt auf Verstärkung, die unverhofft in Person zweier Plattendecker kam. Mit grob definierter Aufstellung begann ein munteres Spiel, welches von zweikampfstarken Viribussis dominiert wurde, mit viel Spielfreude und Spaß an Kombinationen erspielten sich die Weißen Torchance auf Torchance. Mitten in der Drangphase gelang Viribus endlich der erste Treffer, durch Michael Engelhardt nach einem schön vorgetragenem Angriff, indem er den Ball mit links mitnahm und dann mit rechts den Torwart ausguckte und in die lange Ecke schob. Danach musste Viribus dem hohem Anfangstempo der ersten 15 Minuten Tribut zollen, und ging in die ungefürchtete taktische Standfußballformation über. So konnte sich die SG-König in der Hälfte von Viribus festbeißen, und es begann erneut eine Abwehrschlacht, wie wir sie aus der letzten Saison gewohnt sind und lieben gelernt haben – also mit anderen Worten –  nur etwas für feinschmeckende Wadenbeißer und den Spielern von Viribus United.  So kamen die Könige zu mehreren Möglichkeiten, die sie nicht zu nutzen wussten. Dann meldete sich der Magnet in der Schlacht spielbereit. Jules kam für einen Plattendecker, womit in der Abwehr nochmals Zement angerührt werden konnte. So ging’s dann auch in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Viribus‘ Offensive fand in der zweiten Halbzeit kaum statt, da die DEFENSIVE groß geschrieben wurde. Um so überraschender kam der Ausgleich durch die SG, die dann doch einmal mit dem Kopf durch die Wand gelangt sind. Danach, das gleiche Bild: plötzlich ergibt sich ein Ballgewinn im Mittelfeld für VU, dann wieder ein ungenauer Pass in die Spitze, Missverständnis in der Königsabwehr, den erneut Engelhardt nutzen konnte. Kulturlos, wie eh und jeh – geil! Dann ergaben sich nur noch vereinzelt Chancen. Die italo-connection hat tadellos gekämft und Viribus mal wieder facettenreicher gemacht, ein Glück, dass der Schiedsrichter kein Italienisch verstand. Mit ca. 85% gewonnener Zweikämpfe, die meist am Rande der Schmerzgrenze für den Gegner waren, hat sich Viribus den Sieg letzlich verdient, auch wenn die SG den einen oder anderen Elfmeter hätte verdient gehabt.

Arrividerchi, oder so, also bis zum übernächsten Wochenende fleißig Italienisch lernen- unsere neue Teamsprache, wenn man nach Präsenz geht. Daneben haben wir auch ein neues Gesicht begrüßt, den Jimmy aus Kolumbien…

Wir bedanken uns bei SG König für ein faires Spiel auf Rasen und freuen uns auf das Rückspiel.

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